Was ist Schwerhörigkeit?


Unter Schwerhörigkeit (lateinisch: Hypakusis) versteht man eine Minderung des Hörvermögens. Die Art und Weise der Störung beginnt bei leichter Schwerhörigkeit und hört letztlich bei Gehörlosigkeit/Taubheit auf. Die Ursachen sind vielfältiger Natur.

Nach einer Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik vom 23. Juli 2014 sind 9,2 % oder fast jeder 11. Thüringer schwerbehindert. Da sind mit Stand 31.12.2013 in Thüringen 200.074 Menschen behindert, davon sind allein 10.637 schwerhörig, taub und/oder sprachgestört und das auch kombiniert mit Gleichgewichtsstörungen. Und ... naturgemäß steigt der Anteil Schwerhöriger mit zunehmendem Alter.



Die Ursachen für eine Schwerhörigkeit können im gesamten Bereich des Ohres auftreten. Das fängt beim Außenohr mit der Ohrmuschel an und setzt sich öber den Gehörgang und dem Trommelfell bis hin zu Hörschnecke, Hörnerv und der Hörrinde im Gehirn fort. Es wird aber oft davon ausgegangen, dass Hörprobleme nur bei älteren Menschen vorkommen. Doch in Wirklichkeit sind alle Altersklassen davon betroffen.


In den meisten Fällen ist die Minderung des Hörvermögens ein schleichender Prozess. Anfänglich werden die hohen Frequenzen weniger gut ahrgenommen. Danach verkleinert sich das hörbare Spektrum immer weiter. Folglicherweise verlernt das Gehirn seine Unterscheidungsleistung beim Hören, weil ihm die differenzierten Töne einfach fehlen.

Je nach der festgestellten Ursache unterscheiden die Ärzte folgende Arten der Schwerhörigkeit:
Des weiteren kommen noch andere Formen hinzu:


Was sind erste Anzeichen für eine Schwerhörigkeit?



Bis sich Menschen mit Hörminderung dazu entschließen, sich ein Hörsystem zuzulegen, vergehen oft bis zu 6 bis 7 Jahre. Lt. Experten ist das entschieden zu lange, weil in dieser Zeit das Gehirn es verlernt, Töne und Geräusche zu verarbeiten. Sie sind dann irgendwann nicht mehr da ...

Unser Hörvermögen schwindet ja in den seltensten Fällen sofort, sondern es läßt meist ganz unauffällig und sachte schleichend nach. Meistens tut man sich dann als Betroffener sehr schwer, sich dies einzugestehen, obwohl Freunde und Verwandte dies einem öfters sagen.

Jetzt ein Hörtest ... und die Abhilfe ist nah ...